Anders? Können wir! Dürfen wir vorstellen: unser Haskap-Kuchen „graue Dame“ 😀

Zugegeben, beabsichtigt war das zunächst nicht, aber dann dachten wir uns, vielleicht setzen wir damit ja einen neuen Trend?!

Die graue Farbe erhalten der Kuchen und die Glasur durch Natron. Natron ist eine gute (mitunter gesündere) Alternative zum Backpulver, wenn der Teig von sich aus genug Säure enthält. Das natürliche Salz reagiert dann mit der Säure und es entstehen beim Backen Luftbläschen, die den Teig schön fluffig machen.

Da unser Haskapella Direktsaft so viele wertvolle Anthocyane enthält, tritt hier aber noch ein weiterer Effekt zutage: die Anthocyane färben sich durch das Natron dunkel. Vermischt mit helleren Komponenten wie dem Teig oder dem Puderzucker wird dann der schöne Grauton daraus.

Wer diesen Effekt nicht möchte, ersetzt einfach im Teigrezept das Natron durch Backpulver und erhält ein schönes weinrot. Die Glasur wird dann nur mit Saft und Puderzucker (ohne Natron) angerührt.

Nun aber zum Rezept für einen einfachen Haskap-Rührkuchen:

Zutaten:

  • 170 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 100 g Quark
  • 80 Haskapella Haskap Direktsaft
  • 1 TL Natron (alternativ Backpulver)
  • 220 g Mehl
  • 20 g Stärke

Zubereitung:

Zucker und Butter schaumig rühren (gut 5 Minuten!). Die Eier trennen. Die Eigelbe, den Quark und den Haskap-Saft unterrühren. Das Mehl mit Stärke und Natron mischen und kurz unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.

In eine gefettete, bemehlte Guglhupf-Form füllen und bei 175 °C Umluft ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen (der Kuchen ist fertig, wenn an einem Zahnstocher keine Brösel mehr hängen bleiben).

Etwas auskühlen lassen, stürzen und mit Puderzucker oder Zuckerguss verzieren.

Für grauen Zuckerguss ca. 100 g Puderzucker mit ca. 2 EL Haskap-Direktsaft und 1 Prise Natron verrühren, bis die gewünschte Konsistenz und Farbe erreicht ist.

Guten Appetit!